Charles Villiers Stanford (1852-1924)

Charles Villiers Stanford wurde als Sohn eines wohlhabenden irischen Anwalts am 30. September 1852 in Dublin geboren. Seine Familie war ausgesprochen musikalisch: Der Vater betätigte sich als Sänger, die Mutter als Pianistin. In diesem Umfeld wurde Stanfords außergewöhnliches Talent schnell erkannt und gefördert. Als Kind lernte er Klavier und Orgel bei bekannten Lehrern in Dublin, und bei einer Reise der Familie nach London im Jahr 1864 knüpfte Stanford bereits Kontakte zu dortigen Komponisten und Musikern, wie z.B. zu Sir Arthur Sullivan.

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Johannes Brahms, Variationen für Klavier D-Dur op. 21,1

Gastbeitrag von Peter Westendorf

Dieser Variationszyklus steht im Schatten der größer angelegten Variationen op. 24 über ein Thema von Händel. Dies jedoch völlig unverdient, denn das Werk enthält herrliche Musik, welche den Übergangsstil von Brahms Frühwerk hin zur mittleren Schaffensperiode sehr deutlich manifestiert.

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