Die schlimmsten Publikumssünden im Konzert

Neulich beim Klavierfestival Ruhr: Arkadi Volodos gibt zum Abschluss eines zu recht gefeierten Klavierabends eine letzte Zugabe von geschätzt zweieinhalb Minuten Dauer. Nach wenigen Takten steht eine ältere Dame von ihrem Platz in der ersten Reihe rechts (also nicht nur im Blickfeld sämtlicher Besucher sondern auch genau in der Blickrichtung des Pianisten) auf, steigt bis zur Hälfte des Saales nach oben zum nächsten Ausgang, lässt diesen öffnen (wodurch in den abgedunkelten Saal ein heller Lichtschein strömt) und verlässt das Konzert, dessen reguläres Ende abzuwarten nur wenige Augenblicke gedauert hätte. “Die schlimmsten Publikumssünden im Konzert” weiterlesen

Die Lust am Spiel. Arcadi Volodos beim Klavierfestival Ruhr 2018

Als Arcadi Volodos vor gut 20 Jahren seine Weltkarriere mit seinen Debuts in der Londonder Wigmore-Hall, der New Yorker Carnegie-Hall sowie als Solist der Berliner Philharmoniker startete, erregte er vor allem durch die ungeheure, mit scheinbar völliger Mühelosigkeit dargebotene Virtuosität seines Spiels Aufsehen. Seine bei Sony erschienene CD mit Transkriptionen ist ein Zeugnis der herausragenden pianistischen Fähigkeiten des vielleicht größten Klaviervirtuosen der Gegenwart. “Die Lust am Spiel. Arcadi Volodos beim Klavierfestival Ruhr 2018” weiterlesen

Klaviermusik in Großbritannien, Artikelserie von Peter Westendorf

Ich freue mich sehr, dass Peter Westendorf, Kenner und Liebhaber von Klaviermusik – besonders solcher, die abseits der ausgetretenen Pfade liegt – , sich bereit erklärt hat, für diese Website nach und nach eine Artikelserie über britische Komponisten und ihre Werke für Klavier zu schreiben. “Klaviermusik in Großbritannien, Artikelserie von Peter Westendorf” weiterlesen