Eindrücke aus der Elbphilharmonie

Am vergangenen Freitag war ich zum ersten Mal in der Elbphilharmonie, wo Jewgeni Kissin mit dem NDR-Orchester unter der Leitung von Thomas Hengelbrock Bartoks zweites Klavierkonzert spielte. Nach der Pause folgte Mahlers erste Symphonie in der „Hamburger Fassung“ (allerdings absurderweise ohne den dazugehörigen „Blumine-Satz“ und somit weder in Mahlers Früh- noch Spätfassung sondern in einer Art „Hengelbrock-Fassung“; was soll der Quatsch?). Meine Erwartungen waren natürlich gespannt hoch. „Eindrücke aus der Elbphilharmonie“ weiterlesen

Johannes Brahms, Variationen für Klavier D-Dur op. 21,1

Gastbeitrag von Peter Westendorf

Dieser Variationszyklus steht im Schatten der größer angelegten Variationen op. 24 über ein Thema von Händel. Dies jedoch völlig unverdient, denn das Werk enthält herrliche Musik, welche den Übergangsstil von Brahms Frühwerk hin zur mittleren Schaffensperiode sehr deutlich manifestiert.

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György Ligeti, Drei Stücke für zwei Klaviere (1976)

Die drei Stücke für zwei Klaviere von G. Ligeti entstanden 1976 im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln und wurden dort am 15. Mai 1976 von Alfons und Aloys Kontarsky uraufgeführt. Sie gehören zu den wichtigsten jüngeren Werken dieser Besetzung und haben auch innerhalb des Ligetischen Gesamtwerkes einen besonderen Stellenwert, weil in ihnen viele musikalische Problemstellungen und stilistische Merkmale von Werken der vorangegangenen 15 Jahre noch einmal zusammengefaßt und weiterentwickelt wurden.

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